Wasserbüffel als Landschaftspfleger!

Das Naturschutzgebiet Tegeler Fließ wird seit dem 29. April wieder von Wasserbüffeln beweidet. Dabei geht es um die Offenhaltung von Feuchtwiesen, die ein wichtiger Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind. Die Tiere sollen den Holzwuchs zurückdrängen und weitere offene Stellen schaffen, damit seltene Arten weiter erhalten bleiben und zurückfinden können.

Achtung Trockenheit!

Die aktuelle Trockenheit bereitet vielen Tier- und Naturfreunden Sorge, wenn Wiesen wie Steppen aussehen, weil kaum Regen vom Himmel fällt. Auch wenn die Natur an anhaltende Dürreperioden seit Jahrmillionen gut angepasst ist, leiden einige Wildtiere besonders unter der Trockenheit. Vögel, Insekten und Kleinsäugetiere, wie Igel, haben es schwer an Wasser zu kommen, da Pfützen und Rinnsale nach Regenschauern schnell austrocknen. Deshalb bitten wir Gartenbesitzer, den Tieren, in trockenen Zeiten zu helfen. Kleine Wasserschalen in schattigen Plätzen genügen, um Igel und Co. mit Wasser zu versorgen. Die Schalen sind auf dem Boden für Igel gut erreichbar, für Vögel wird jedoch ein höher gelegener Platz empfohlen, um sie vor Fressfeinden wie Katzen zu schützen.

Müll statt Ostereier!

Müll im Wald muss nicht immer durch unachtsame Menschen verursacht sein, sondern kann auch durch Tiere, die bei der Futtersuche einen Mülleimer geplündert haben, entstanden sein. Das sieht nicht nur unschön aus, es ist auch gefährlich für die Waldbewohner. Bei gelegentlichen Spaziergängen sind wir uns nicht zu schade, das eine oder andere Stück Müll aufzuheben und mitzunehmen. Der Wald sieht danach wieder ein kleines Stück schöner aus und Tiere bekommen weniger Gelegenheit in Abfällen zu wühlen. So können Füchse, Waschbären und Igel sich bei Dosen schnell an der Schnauze verletzen oder im schlimmsten Fall stecken bleiben und daran ersticken. Vögel können sich leicht in herumliegenden Schnüren verfangen und daran zu Grunde gehen. Ihr Nachwuchs ist auch gefährdet, wenn Plastikfolie im Nest verbaut ist, so dass das Wasser nicht mehr abfliessen kann.

Hunde bitte anleinen

Im Wald gilt Leinenpflicht, vor allem zur jetzigen Zeit, in der Wildschweine ihren Nachwuchs bekommen. Diese sollen nicht durch hetzende Hunde verschreckt werden. Wildschweine greifen Menschen nur selten an und flüchten lieber als sich zu stellen. Gerät ein Keiler aber in Panik und sieht keinen Ausweg zum Flüchten, kann es passieren, dass er auch auf Menschen losgeht, um sich zu verteidigen. Gleiches gilt für Wildschweine mit Frischlingen. Werden diese bedroht, ist das Muttertier auch bereit anzugreifen.