Igelstation auf Hochtouren!

Zur jetzigen Jahreszeit wird die Igelstation des Arbeitskreis Igelschutz e.V. in Hermsdorf immer voller. Täglich werden verletzte und kranke Igel aus ganz Berlin und Umgebung zur Igelstation gebracht. Die fleißigen Mitglieder des Vereins kümmern sich liebevoll um jeden Igel und betreuen die Station täglich. Das große Problem jedoch ist, dass die Igel nach etwa vier Wochen Pflege wieder ausgewildert werden müssen, wofür es Menschen mit einem Garten und ein Herz für Igel bedarf. Leider werden meist mehr Igel gebracht als mitgenommen, weshalb die Igelstation regelmäßig überfüllt ist. Bei Interesse einen oder zwei Igel in den eigenen Garten aufzunehmen, um den Verein tatkräftig zu unterstützen, schreiben Sie uns bitte an.

Igel brauchen Hilfe!

Heute zu Besuch beim Arbeitskreis Igelschutz Berlin e.v. in Hermsdorf. Sibylle Ressel und die fleißigen Mitglieder des Vereins kümmern sich seit Jahren täglich um pflegebedürftige Igel, die aus verschiedensten Gründen zu ihr in die Igelstation gebracht werden. Die Helfer vom Verein geben alles, um jeden Igel wieder aufzupäppeln und sind mit Herz bei der Sache. Dabei mangelt es dem Verein vor allem an helfenden Händen, denn die Igel brauchen viel Aufmerksamkeit und Pflege. Noch dazu werden aus Geldmangel Medikamente und Bedarfsmaterialien teils aus den eigenen Taschen der Mitglieder bezahlt. Sind die Igel wieder fit, können sie nicht einfach in freier Natur ausgesetzt werden, sondern kommen im besten Fall in einem Schrebergarten unter, wo regelmäßig gefüttert werden kann und die Igel sicher sind. Wer den Verein tatkräftig unterstützen möchte oder Interesse hat einen Igel im Garten aufzunehmen, wird gerne und dankend vermittelt.

Killerwespen!

Hektische Bewegungen und wildes Gepuste am Kaffeetisch helfen meist nicht viel, wenn man Besuch von Wespen bekommt. Ganz im Gegenteil macht dieses Verhalten die Hautflügler unter den Insekten aggressiv und angriffslustig. Viele Mythen halten sich um die eigentlich harmlosen Tiere. Dabei sind sie, genau wie Bienen, wichtig für die Bestäubung vieler Pflanzenarten, welche von anderen Tieren gemieden werden. Besser ist es bei einem Wespenanflug ruhig zu bleiben. Die Tiere werden meist nur von den Speisen am Tisch angelockt. Eine effektive Methode Wespen fernzuhalten ist eine Ablenkfütterung mit überreifen Weintrauben. Diese etwas entfernt aufgestellt, hält die Wespen fern vom Tisch für ein friedliches Miteinander.

Sie stechen und saugen!

Zecken, sie verbreiten sich durch die milden Temperaturen von Jahr zu Jahr immer mehr. Die am häufigsten vertretene Art in unserer Region stellt der gemeine Holzbock. Sie gehören zu den Spinnentieren und lauern in hohen Gräsern und Büschen, wo sie sich vom vorbeilaufenden Wirt abstreifen lassen. Anschließend stechen sie zu und können dabei bis zu 50 verschiedene Krankheitserreger auf ihren Wirt übertragen. Deshalb lohnt es sich nach dem Spaziergang, seinen geliebten Vierbeiner und sich selbst, gründlich auf Zecken abzusuchen. Umso schneller Zecken entfernt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit Krankheiten zu vermeiden, da beim Blutsaugen auch Körperflüssigkeit der Zecke in den Wirt gelangt. Es empfiehlt sich spezielle Zeckenentferner wie, Zeckenzangen, -haken oder -karten zu verwenden. Wer sich jedoch nicht sicher ist, Zecken selbst zu entfernen, kann dies auch beim Tierarzt erledigen lassen.

Angst vor der Gespinstmotte!

Seit Frühjahrsbeginn sorgt die Gespinstmotte auch dieses Jahr wieder für Staunen und Erschrecken, wenn man die in gespenstische Netze gehüllten Bäume und Büsche sieht. Die Mottenart verbreitet sich in den letzten Jahren vermutlich durch die Klimaveränderung vermehrt aus. Die Netze der Motte stellen dabei einen Schutz vor Fressfeinden dar. Auch wenn einem beim Anblick der Bäume ein ungutes Gefühl überkommt, geht von Gespinstmotten keine Gefahr aus, denn Ende Juni ist der Spuk auch schon wieder vorbei und die befallenen Pflanzen treiben in der Regel erneut aus, ohne bleibende Schäden. Wir raten dringend davor ab die Tiere mit Chemikalien zu bekämpfen, da genug natürliche Fressfeinde der Motte vorhanden sind und diese meist durch die Chemikalien mitgetötet werden.