Es summt und brummt, nicht!

So mancher freut sich über weniger Insekten im Garten, aber das Problem ist groß. Messungen der letzten 30 Jahre zeigen einen Insektenrückgang von 80% in ganz Europa. Wissenschaftler bestätigten zuletzt am 30.04.2019 auf der Artenschutzkonferenz in Paris, dass der Mensch Hauptursache für das Insektensterben ist. Agrarwirtschaft, Bergbau und Abholzung seien die Hauptursache für das Artensterben, dabei sind Insekten eine zentrale Grundlage bestehender Ökosysteme, nicht zuletzt durch die Bestäubung von Pflanzen. Eine Welt ohne Insekten ist undenkbar, deshalb sollte jeder helfen den Insekten Lebensraum und Nahrung bereit zu stellen. Wichtig sind Pflanzen die Nektar geben. Geranien sehen gut aus, bieten aber keinen Nektar für Insekten, im Gegensatz zur heimischen Fetthenne. Pestizide sollten komplett gemieden werden, sie sind nicht nur für Insekten schädlich, sondern auch für den Menschen. Wer noch etwas Platz im Garten hat, kann Bienen und anderen Krabblern mit einem Insektenhotel Lebensraum bieten. Generell gilt, Gärten und Balkone natürlich zu belassen, mit heimischen und nektarspendenden Pflanzen.